Rothaarsteig-Spur Ilsetalpfad

Beschreibung

Begleitet von Lahn, Ilse und Weidelbach führt diese als Premiumweg mit dem Deutschen Wandersiegel ausgezeichnete Rothaarsteig-Spur durch offene Landschaften mit wunderbaren Ausblicken, entlang steiler Hänge sowie durch tief eingeschnittene Täler, hier und da flankiert von beeindruckenden Schieferfelsen. Auf seinem Verlauf werden skurrile „Kyrillflächen“ mit natürlichem Wildwuchs ebenso durchquert wie die für Siegerland-Wittgenstein typischen tiefen Wälder.

Info & Buchung

Touristikverband Siegerland-Wittgenstein e.V.
Koblenzer Straße 73
57072 Siegen
Tel. 0271/333 1020
tvsw@siegen-wittgenstein.de

www.siegerland-wittgenstein-tourismus.de 

Tourdetails

Siegerland-Wittgenstein, Bad Laasphe 16,5 km/4,5 Std.

Start/Ziel

Wanderportale Feudingen, Volkholz und Wanderparkplatz „In der Indel“ (s.u.)

An-, Abreise ÖPNV

Obere Lahntalbahn RB 94 (Haltestelle Feudingen), Auskunft unter Tel. 01806/50 40 30,
www.zws-online.de

An-, Abreise PKW

Wanderparkplätze; Im Kalterbach 1, 57334 Bad Laasphe, An der Indel, 57334 Bad Laasphe, Glashütter Str. 1, 57334 Bad Laasphe

Parken: Auf den Wanderparkplätzen

Mit dem Startpunkt Feudingen im Rücken erklimmt man zunächst die Mackelshelle sowie im Anschluss die Hohe Ley (550 m über NN). Es folgt der Abstieg zur namensgebenden Ilse, wo die Tour immer entlang des Talgrundes, vorbei an Wiesen und Auwald, und des mäandrierenden Gewässers verläuft. Kann ein Flusstal überhaupt verwunschener sein als dieses tief eingeschnittene und von teils mystisch aufsteigenden Felswänden überragte Tal des kleinen Lahnzuflusses? Immer wieder erhascht man Blicke auf die Ilse und nicht selten hört man sie unterhalb des Weges rauschen.

An der folgenden Sinnenbank sollte man unbedingt rasten und den wundervollen Blick in das stille Tal genießen. Danach passiert man auf einem Holzsteg die Ilse und wechselt die Talseite.

Bergauf durch das abzweigende Tal des Weidelbachs wird der gleichnamige Weiher erreicht, der mit einer Schutzhütte – besonders in der warmen Jahreszeit zur Zeit der Seerosenblüte – zu einer erholsamen Rast einlädt. Faszinierend ist es zu sehen, wie die Fische in dem Weiher sich im Sonnenlicht des seichten Ufers tummeln. Wasserläufer tänzeln spielerisch über die Oberfläche und das Vogelgezwitscher ist je nach Jahreszeit von konzertanter Qualität.

Hat man genug Kraft getankt, steht der Anstieg hinauf zur Lahnhelle (642 m über NN) bevor. Rasch wechseln die Waldformationen. Mal Laubwald, mal Mischwald und dann wieder Nadelwald. Der Weg führt vorbei am Rastplatz Bettelmannsbuche, wo nach alten Überlieferungen einst fahrendes Volk lagerte. Leider fiel der namensgebende Baum im Jahr 1976 einem Orkan zum Opfer.

Oberhalb des Tals der jungen Lahn führt die Spur nun stetig bergab zurück nach Feudingen, wobei sich eindrucksvolle Aussichten hinab ins Tal sowie auf die Wittgensteiner Landschaft ergeben.

Erlebnisprofil

Panoramablick, Mackelshelle auf Feudingen und das Obere Lahntal

Weidelbacher Weiher, Ilsetal

Tourplanung

Gutes Schuhwerk, Regenschutz ist ggf. sinnvoll

Tipp des Autors

Für die Tour empfiehlt sich Verpflegung aus dem Rucksack. Einkehr vor oder nach der Wanderung in Feudingen möglich.

GPS-Daten

Der downloadbare GPX-Track ist auf allen gängigen GPS Outdoor Navigationsgeräten nutzbar.

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